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Kiecker, Melanie

Markenbildung als Instrument des Krankenhausmanagements

2009. 100 S. 1 Farbabb. 210 mm
Verlag/Jahr: GRIN VERLAG 2009
ISBN: 3-640-49756-2 (3640497562)
Neue ISBN: 978-3-640-49756-0 (9783640497560)

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Diplomarbeit aus dem Jahr 2009 im Fachbereich BWL - Marketing, Unternehmenskommunikation, CRM, Marktforschung, Social Media, Note: 1,7, FOM Essen, Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Hochschulleitung Essen früher Fachhochschule, Sprache: Deutsch, Abstract: Marken haben einen mächtigen Charakter. Sie entfalten ihre Kraft, sobald die Menschen vor einer Wahl stehen. Der Reisende wird vorzugsweise an Bord einer bestimmten Fluggesellschaft gehen, weil er sich dort sicherer aufgehoben fühlt. Bei seiner Unterkunft wird er eine Hotelkette einer anderen vorziehen, weil er dort den vergleichsweise besten Service, die modernste Ausstattung und das freundlichste Personal erwartet. Die Präferenzen, die der Reisende, genauso wie auch alle anderen Menschen, hat, werden durch bewusste und unbewusste Prozesse innerhalb der Gedankenwelt generiert. Eine fortlaufende Sammlung, Speicherung und Verknüpfung von Erfahrungen lassen Vorstellungen und Gefühle gegenüber Konsumgütern und Dienstleistungen entstehen. Die Markenbildung zeigt einen Weg auf, wie Unternehmen dem Wettbewerb begegnen können, um ihre Existenz zu sichern und nachhaltig zu verbessern. Die ökonomische Relevanz der Marke zeichnet sich in Erfolgsgeschichten klassischer Markenanbieter, wie Coca Cola und Persil ab. Auch für Dienstleistungsunternehmen wie Deutsche Bank oder TUI stellen Marken ein unverzichtbares Marketinginstrument dar. Kann jedoch auch ein Krankenhaus einen Markenstatus erhalten?
Die Rahmenbedingungen für das Krankenhaus haben sich in den letzten Jahren gravierend geändert. Zahlreiche Reformen und Gesetzesänderungen verlangen eine wirtschaftliche und marktorientierte Leistungserbringung. Vor allem die Patienten sind sich ihrer Rolle als Kunde zunehmend bewusster und lassen das Krankenhaus ihre Anspruchs- und Erwartungshaltung spüren. Auf der Anbieterseite entsteht zeitgleich ein verstärkter Wettbewerb und dadurch die Notwendigkeit auf diese Veränderungen zu reagieren. Der Kostendruck wird für die Krankenhäuser spürbar stärker und das Werben um Patienten zum täglichen Überlebenskampf. Zudem zieht der Staat seine Unterstützung unwirtschaftlicher und defizitärer Krankenhäuser deutlich zurück. In den vergangenen Jahren haben Kapazitätsüberschüsse zum Bettenabbau oder zu Schließungen von nicht konkurrenzfähigen Krankenhäusern geführt.
Ist die Markenbildung daher auch für Krankenhäuser denkbar? Bisher verhelfen nur wenige deutsche Krankenhäuser ihrem Haus zu einem Markenstatus. Deshalb sind Beispiele gelungener Markenbildung selten. Im Rahmen dieser Diplomarbeit gilt es zu untersuchen, ob die Notwendigkeit der Markenbildung besteht und ob das Krankenhaus als Objekt der Markenbildung geeignet ist und daher die klassischen Markeninstrumente anwendbar sind.


375.578 Titel bei © frauenbuch.de Stand: 07.04.2014

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