Allende, Isabel
Das Geisterhaus
Roman
1984. 443 S. 20,5 cm
Verlag/Jahr: SUHRKAMP 1984
ISBN: 3-518-04587-3 (3518045873)
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Eine Familiensage des 20. Jahrhunderts, in der die wechselhafte Geschichte des chilenischen Patriarchen Esteban Trueba und der Frauen seines Hauses erzählt wird. Der Erfolg dieses Buches ist dem hinreißenden Erzähltemperament Isabel Allendes zu verdanken: Souverän, mit Phantasie und Witz, mit Zärtlichkeit und Ironie malt die Autorin das große, bunte Tableau einer Familie über vier Generationen hinweg.
"Barrabas kam auf dem Seeweg in die Familie", trug die kleine Clara in ihrer zarten Schönschrift ein. Sie hatte schon damals die Gewohnheit, alles Wichtige aufzuschreiben, und später, als sie stumm wurde, notierte sie auch die Belanglosigkeiten, nicht ahnend, daß fünfzig Jahre später diese Hefte mir dazu dienen würden, das Gedächtnis der Vergangenheit wiederzufinden und mein eigenes Entsetzen zu überleben."
So beginnt der erste Roman der "geborenen Geschichtenerzählerin aus Lateinamerikas Talentschmiede" (Los Angeles Times), der zu einem Welterfolg wurde. Die Geschichte der Familie del Valle, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Chiles heiler Welt ansetzt und uns über vier Generationen durch politischen Terror und persönliche Schicksale führt, ist "geist- und phantasievoll, schauererregend und verspielt zugleich." (Weltwoche)
Isabel Allende, 1942 in Lima/Peru geboren, arbeitete lange Zeit als Journalistin und verließ Chile nach dem Militärputsch 1973. Seit 1988 lebt sie mit ihrer Familie in Kalifornien. An den überwältigenden Erfolg ihres ersten Romans "Das Geisterhaus" konnte sie mit weiteren Bestsellern wie "Eva Luna", "Fortunas Tochter" und "Paula" anknüpfen. Heute gilt Isabel Allende als die erfolgreichste Autorin der Welt. 2002 erschien ihr erster Jugendroman "Die Stadt der wilden Götter".
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Stand: 28.11.2009
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